Nachricht von Wolfgang Kupke

Ich bin Mitglied der alten CDU, in der gibt es keine Wähleraufträge, die Abgeordneten haben ein freies 
Mandat und sind nur ihrem Gewissen verpflichtet.
Die Kandidaten der CDU haben ihre politische Einstellung in der Wahlversmmlung bei ihrer Vorstellung erläutert, danach sind sie gewählt worden. Schriftliche Verpflichtungen zum Verhalten im Landtag sind nicht zulässig. Die alte CDU, in die ich eingetreten bin, ist nicht die SED.
Wolfgang Kupke

5 Kommentare

  • Winfried Pethe (OV Halle-Mitte)

    Sehr geehrter Herr Kuppke,

    Abgeordnete haben Gewissensfreiheit im Rahmen bestehender Gesetze und Regelungen.

    Außerdem sollen sich Mitglieder und besonders Abgeordnete der Christlich-Demokratischen Union am Christlichen Menschenbild und der Bewahrung der Schöpfung orientieren. Schon alleine hieraus folgt, dass es keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben kann.

    Darüber hinaus gibt es zahlreiche Beschlüsse und Veröffentlichungen auf Bundes- und Landesebene, die eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausschließen.

    Wir erinnern ja eigentlich nur an Selbstverständlichkeiten, insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Sendung Report München vom 27.04.

  • Michael Kratz

    Ich kann Herrn Kupke nur zustimmen…Ihr wollt ja offensichtlich eine NEUE Partei, also sucht euch bzw. gründet eine. Das ganze hat mit ernsthaft gemeinter „innerparteilicher Diskussion“ nichts zu tun. Alles ist beschlossen, gesagt, gemeinsamer Wahlkampf steht vor uns und kein Spalten. Ich, der ich die DDR 30 Jahre erlebt habe, bin ähnlich fassungslos wie Parteifreund Kupke.

    • Sehr geehrter Herr Kratz,
      wie schon mehrmals auf dieser Webseite aufgeführt, sind wir keine Organisation in der Partei, planen auch nicht, diese zu gründen, geschweige denn eine andere Partei. Nein, wir wollen IN der CDU etwas verändern. Und dazu regen wir eine Diskussion an. Der Austausch von Meinungen ist das Normalste von der Welt und wird hoffentlich auch in unserer Partei als wichtig angesehen. Deshalb ist Ihr Hinweis auf die DDR inhaltlich falsch: Die DDR war ein Unrechtsstaat, in der es gerade keine Meinungsfreiheit gab.

  • Niebergall, Carmen

    Sehr geehrter Herr Kupke, leider hält sich ein Teil CDU-Mitglieder nicht immer an die gefassten Beschlüsse und redet inhaltlich und sprachlich der AfD zu Munde. Das gilt es kategorisch zu beenden. Die Wählerschaft muss klar wissen, wo jede Kandidatin und jeder Kandidatin steht. Das ist zum Wohle unserer Partei und wichtig für die Zukunft.

  • Lieber Herr Kupke,

    haben Sie vielen Dank für Ihre differenzierte Nachricht.

    Wir sind alle Mitglieder einer CDU. In dem Text „Über uns“ betonen wir unseren Stolz auf die Leistungen der CDU in den vergangenen Jahrzehnten. Aber wir denken auch, dass es wichtig ist, dass die CDU „neue Wege beschreitet, sich den Herausforderungen der Zeit stellt und kooperativ, konstruktiv und ideologiefrei drängende Themen bearbeitet“. Es ist also ein neuer Geist in der CDU, den wir uns durch den Austausch auf dieser Plattform erhoffen.

    Wir denken, die Freiheit des Mandats steht im Einklang mit einer wehrhaften Demokratie. Diese zeigt klare Kante gegenüber denjenigen Kräften, die versuchen, die Demokratie selbst zu schwächen und zu untergraben. Aus unserer Sicht kann hierzu die AfD gezählt werden.

    Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend!

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