Pressemitteilung: Rückendeckung für Wanderwitz

Am vergangenen Montag, 10.05.2021, hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, Marco Wanderwitz, erklärt, dass er manche Ansichten von Hans-Georg Maaßen klar außerhalb der CDU einordne. Aus diesem Grund würde er den Bundestagskandidaten für Südthüringen nicht in ein Parlament wählen. Vertreter von Werteunion und Junger Union Sachsen warfen ihm daraufhin „parteischädigendes Verhalten“ vor.

Rückendeckung erhält der Ost-Beauftragte der Bundesregierung nun von der »Plattform engagierter Christdemokraten für eine neue CDU Sachsen-Anhalt«. Erik Möllmann sagte: „Hans-Georg Maaßen ist eine Person, die sich regelmäßig latent antisemitisch äußert und Nähe zum völkisch, nationalpopulistischen Gedankengut sucht. Seine Wortwahl und von ihm benutzten sprachlichen Codes lassen keine andere Interpretation zu. Solche Äußerungen haben aus unserer Wahrnehmung nichts in der CDU zu suchen. Weiter verstört uns, dass zahlreiche seiner irreführenden Aussagen von der Werteunion geteilt werden.“

Die Initiative Plattform Neue CDU Sachsen-Anhalt liegt mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Werteunion auf Linie ihres Bundesvorsitzenden. Armin Laschet sagte am Mittwoch beim Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, man brauche keine Werteunion, die sich nur so nenne, aber zugleich Ressentiments schüre und spalte.

Carmen Niebergall von der Initiative erklärte: „Natürlich zeichnet eine Volkspartei wie die CDU aus, dass verschiedene Strömungen integriert werden. Nur – so breit das Spektrum der Meinungen auch sein mag – eine klare Abgrenzung ist hier überfällig. Die CDU Sachsen-Anhalt muss auch eine mittelbare, also indirekte, Kooperation mit der AfD explizit ausschließen.“

Die Plattform Neue CDU Sachsen-Anhalt ist eine Gruppe von CDU-Mitgliedern, die für eine Erneuerung des Landesverbandes ihrer Partei eintritt.

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